Passer au contenu principal

Casinorating

Pai Gow Poker

Spielregeln Geprüft am 15.08.2026

Bei Pai Gow Poker teilst du sieben Karten in eine Fünf-Karten- und eine Zwei-Karten-Hand auf, die beide einzeln gegen den Dealer verglichen werden. Rund 40 Prozent der Runden enden unentschieden.

Pai Gow Poker ist das langsamste Kartenspiel im Casino und dasjenige mit den meisten unentschiedenen Runden. Wer lange mit wenig Geld spielen will, findet hier das passende Spiel.

Wie es funktioniert

Du bekommst sieben Karten und teilst sie in zwei Hände auf: eine Fünf-Karten-Hand, die Hinterhand, und eine Zwei-Karten-Hand, die Vorderhand.

Die einzige Bedingung: Die Fünf-Karten-Hand muss stärker sein als die Zwei-Karten-Hand. Wer diese Regel verletzt, hat automatisch verloren.

Der Dealer teilt seine sieben Karten nach festen Hausregeln auf. Danach werden beide Hände einzeln verglichen.

Die drei möglichen Ausgänge

  • Beide Hände gewonnen: Du gewinnst deinen Einsatz.
  • Beide Hände verloren: Du verlierst deinen Einsatz.
  • Eine gewonnen, eine verloren: Unentschieden, der Einsatz bleibt bei dir.

Der dritte Fall tritt bei etwa 40 Prozent aller Runden ein. Das ist der höchste Anteil unentschiedener Runden aller Casinospiele und der Grund für den ruhigen Verlauf.

Die Kommission

Auf gewonnene Runden erhebt das Haus üblicherweise eine Kommission von 5 Prozent. Ein Rechenbeispiel: Bei CHF 20 Einsatz und einer gewonnenen Runde bekommst du CHF 19 Gewinn statt CHF 20.

Diese Kommission ist der eigentliche Verdienst des Hauses bei diesem Spiel. Der Hausvorteil liegt bei korrekter Aufteilung insgesamt bei rund 2.7 Prozent des Einsatzes.

Wie du aufteilst

Hier steckt die einzige echte Entscheidung. Die Grundidee: Die Vorderhand soll so stark wie möglich sein, ohne die Hinterhand unter deren Stärke zu drücken.

Zwei Faustregeln decken die meisten Fälle ab:

  • Mit zwei Paaren: das kleinere Paar nach vorne, sofern das grössere hinten noch stark genug ist
  • Ohne Paar: die höchste Karte nach hinten, die zweit- und dritthöchste nach vorne

Viele Tische bieten eine Funktion an, die automatisch nach den Hausregeln aufteilt. Diese Variante ist nicht optimal, aber deutlich besser als eine schlechte eigene Aufteilung.

Was das für die Bankroll heisst

Wegen der vielen unentschiedenen Runden schrumpft ein Guthaben hier langsamer als bei fast jedem anderen Spiel. Ein Rechenbeispiel: Bei CHF 10 Einsatz und 30 Runden pro Stunde liegt der Umsatz bei CHF 300, der erwartete Verlust bei rund CHF 8.

Zum Vergleich: Dieselbe Stunde an einem Slot mit 500 Runden zu CHF 1 erzeugt CHF 500 Umsatz und rund CHF 20 erwarteten Verlust.

Der häufigste Irrtum

Die vielen unentschiedenen Runden werden als langweilig empfunden, und manche setzen deshalb höher oder wechseln zu den Nebenwetten. Damit geben sie genau die Eigenschaft auf, die das Spiel auszeichnet. Pai Gow ist kein Spiel für schnelle Ergebnisse, sondern eines für lange Sitzungen mit kleinem Verlust.

In der Schweiz

Rechenbeispiele in CHF. Auf gewonnene Runden fällt üblicherweise eine Kommission von 5 Prozent an, der Hausvorteil liegt bei korrekter Aufteilung bei rund 2.7 Prozent. Wegen des hohen Anteils unentschiedener Runden schrumpft das Guthaben langsamer als bei den meisten anderen Spielen. Die Hausregeln zur Aufteilung stehen bei ESBK-konzessionierten Anbietern in der Spielinfo.