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Casinorating

Insurance (Versicherung beim Blackjack)

Spielregeln Geprüft am 15.08.2026

Die Insurance ist eine Zusatzwette beim Blackjack, wenn der Dealer ein Ass zeigt. Sie zahlt 2 zu 1, wenn der Dealer Blackjack hat, und hat einen Hausvorteil von rund 7.7 Prozent.

Zeigt der Dealer ein Ass, fragt der Tisch, ob du dich versichern willst. Das Wort ist geschickt gewählt, denn es beschreibt nicht, was passiert.

Wie es abläuft

Zeigt die offene Karte des Dealers ein Ass, darfst du eine zusätzliche Wette platzieren, in der Regel die Hälfte deines ursprünglichen Einsatzes. Sie gewinnt, wenn der Dealer einen Blackjack hat, und zahlt 2 zu 1.

Hat er keinen Blackjack, ist die Versicherung verloren, und die Runde läuft normal weiter.

Die Rechnung

Entscheidend ist, wie oft die verdeckte Karte einen Wert von zehn hat. Von den dreizehn Kartenwerten haben vier den Wert zehn, nämlich Zehn, Bube, Dame und König.

Ein Rechenbeispiel mit CHF 5 Versicherungseinsatz über dreizehn typische Fälle:

  • In 4 Fällen hat der Dealer Blackjack: 4 mal CHF 10 Gewinn ergibt CHF 40
  • In 9 Fällen nicht: 9 mal CHF 5 Verlust ergibt CHF 45

Unter dem Strich CHF 5 Verlust auf CHF 65 Einsatz, also rund 7.7 Prozent. Zum Vergleich: Blackjack selbst liegt bei guter Spielweise unter einem Prozent Hausvorteil. Die Versicherung ist damit eine der schlechtesten Wetten am Tisch.

Der Fall « Even Money »

Hast du selbst einen Blackjack und der Dealer zeigt ein Ass, bietet der Tisch oft an, sofort 1 zu 1 auszuzahlen. Das ist dieselbe Wette in anderer Verpackung.

Ein Rechenbeispiel mit CHF 10 Einsatz: Even Money bringt dir sicher CHF 10 Gewinn. Lehnst du ab, bekommst du in rund 9 von 13 Fällen CHF 15, weil Blackjack 3 zu 2 zahlt, und in 4 von 13 Fällen nichts, weil beide Blackjack haben. Das ergibt im Schnitt rund CHF 10.40.

Ablehnen ist also die bessere Entscheidung, auch wenn sie sich schlechter anfühlt.

Die einzige Ausnahme

Wer die Karten zählt und weiss, dass im Rest überdurchschnittlich viele Zehnerwerte stecken, kann die Versicherung profitabel machen. Für alle anderen gilt: nie annehmen, unabhängig von der eigenen Hand.

Online mit Zufallsgenerator entfällt diese Ausnahme vollständig, weil nach jeder Runde neu gemischt wird.

Der häufigste Irrtum

Die Versicherung wird als Schutz für die laufende Hand gelesen. Sie ist eine separate Wette darauf, dass der Dealer eine bestimmte Karte hat, und sie hat mit deinen eigenen Karten nichts zu tun. Genau deshalb heisst sie so und nicht anders.

In der Schweiz

Rechenbeispiele in CHF. Blackjack selbst liegt bei guter Spielweise unter einem Prozent Hausvorteil, die Versicherung bei rund 7.7 Prozent. Online mit Zufallsgenerator entfällt die einzige Ausnahme, weil nach jeder Runde neu gemischt wird. Bei ESBK-konzessionierten Anbietern stehen die Tischregeln in der Spielinfo.