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Casinorating

Bingo

Spielregeln Geprüft am 15.08.2026

Beim Bingo kaufst du Karten mit Zahlen und gewinnst einen Anteil am gemeinsamen Topf, wenn du zuerst ein Muster vervollständigst. Der Anbieter behält vom Einsatz typischerweise 10 bis 30 Prozent ein.

Bingo funktioniert anders als jedes andere Casinospiel. Du spielst nicht gegen das Haus, sondern gegen die anderen Teilnehmenden um einen Topf, von dem der Anbieter vorher einen Anteil abzieht.

Wie es funktioniert

Du kaufst eine oder mehrere Karten mit Zahlen. Danach werden Zahlen gezogen und automatisch auf deinen Karten markiert. Wer zuerst ein festgelegtes Muster vervollständigt, meist eine Linie oder die volle Karte, gewinnt den entsprechenden Anteil des Topfes.

Online läuft das Markieren automatisch. Es gibt keine Reaktionszeit, keine Geschicklichkeit und keine Entscheidung nach dem Kartenkauf.

Die Rechnung dahinter

Der Anbieter zieht vom gesamten Karteneinsatz einen Anteil ab und schüttet den Rest als Gewinne aus. Dieser Anteil liegt je nach Spiel typischerweise zwischen 10 und 30 Prozent.

Ein Rechenbeispiel: 200 Karten zu CHF 1 ergeben einen Einsatz von CHF 200. Bei 20 Prozent Abzug werden CHF 160 ausgeschüttet. Wer eine Karte gekauft hat, hat eine Chance von 1 zu 200 auf einen Topf von CHF 160, was einem erwarteten Rückfluss von CHF 0.80 auf CHF 1 Einsatz entspricht.

Der entscheidende Punkt: Diese Rechnung ändert sich nicht dadurch, wie viele Karten du kaufst. Mehr Karten bedeuten mehr Chancen und einen entsprechend höheren Einsatz, im gleichen Verhältnis.

Was die Teilnehmerzahl bewirkt

Sie verändert nicht deinen erwarteten Rückfluss, sondern die Verteilung. Ein Spiel mit wenigen Teilnehmenden hat einen kleinen Topf, den du oft gewinnst. Ein Spiel mit vielen hat einen grossen Topf, den du selten gewinnst.

Das ist dieselbe Logik wie Volatilität beim Slot. Wer kleine, häufige Gewinne will, sucht Räume mit wenigen Teilnehmenden.

Warum es sozial funktioniert

Bingo hat einen Chat, ein festes Tempo und Runden mit klarem Anfang und Ende. Das unterscheidet es deutlich vom Slot, bei dem eine Runde nahtlos in die nächste übergeht.

Die Kehrseite ist dieselbe Eigenschaft: Ein Raum, in dem man Leute kennt, hält länger als ein Spiel, das man allein spielt. Die Sitzungsdauer ist bei Bingo überdurchschnittlich, und der Umsatz entsteht über die Zeit.

Zuständigkeit in der Schweiz

Bingo ist je nach Ausgestaltung eine Lotterie und fällt dann unter die interkantonale Geldspielaufsicht, nicht unter die ESBK. Kleine Formen im Vereinsrahmen brauchen eine kantonale Bewilligung.

Praktisch heisst das: Wer prüfen will, ob ein Bingo-Angebot legal ist, schaut nicht nur auf die Liste der bewilligten Online-Spielbanken, sondern auch bei der zuständigen Aufsicht für Grossspiele.

Der häufigste Irrtum

Die Annahme, mehr Karten erhöhten die Gewinnchance im Sinne eines Vorteils. Sie erhöhen die Trefferwahrscheinlichkeit und den Einsatz im selben Verhältnis. Was sich verbessert, ist nur die Wahrscheinlichkeit, überhaupt etwas zu gewinnen, nicht das erwartete Ergebnis.

In der Schweiz

Bingo ist je nach Ausgestaltung eine Lotterie und fällt dann unter die interkantonale Geldspielaufsicht statt unter die ESBK. Kleine Formen im Vereinsrahmen brauchen eine kantonale Bewilligung. Bei der Legalitätsprüfung reicht die Liste der bewilligten Online-Spielbanken deshalb nicht aus. Rechenbeispiele in CHF.