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Casinorating

Volatilität

Spielmathematik Geprüft am 31.07.2026

Die Volatilität, auch Varianz genannt, beschreibt, wie ein Spiel seine Gewinne über die Zeit verteilt. Hohe Volatilität bedeutet seltene, dafür grosse Gewinne. Niedrige Volatilität bedeutet häufige, dafür kleine Gewinne.

Die Volatilität, auch Varianz genannt, beschreibt das Risikoprofil eines Spiels. Sie beantwortet die Frage: Kommen die Gewinne in vielen kleinen Portionen oder in wenigen grossen Sprüngen? Mit der Höhe der Auszahlungsquote hat sie nichts zu tun.

Die drei Stufen

Niedrige Volatilität: Häufige Treffer, meist unter dem Einsatz. Das Guthaben bewegt sich langsam, Sitzungen dauern lange. Typisch für klassische Fruchtslots.

Mittlere Volatilität: Ausgewogen. Regelmässige kleine Gewinne, gelegentlich ein grösserer.

Hohe Volatilität: Lange Durststrecken, dann ein grosser Treffer. Der Grossteil des Gewinnpotenzials steckt in der Bonusrunde, die selten ausgelöst wird.

Warum RTP und Volatilität nicht dasselbe sind

Zwei Slots können beide einen RTP von 96 Prozent haben und sich trotzdem völlig unterschiedlich spielen.

Slot A, niedrige Volatilität: Von CHF 100 Einsatz über 500 Runden kommen laufend kleine Beträge zurück. Nach einer Stunde hast du vielleicht CHF 85 übrig und viel Spielzeit gehabt.

Slot B, hohe Volatilität: Dieselben CHF 100 sind nach 150 Runden weg, oder du löst die Bonusrunde aus und stehst bei CHF 400. Ein Mittelweg existiert kaum.

Der RTP sagt, wie viel langfristig zurückfliesst. Die Volatilität sagt, auf welchem Weg. Beide Zahlen brauchst du, um ein Spiel einzuschätzen.

Was das für dein Budget bedeutet

Die praktische Konsequenz ist eine Faustregel zur Einsatzhöhe. Bei hochvolatilen Slots brauchst du genügend Runden, damit die Bonusrunde überhaupt eine Chance hat auszulösen. Rechne mit mindestens 200 bis 300 Runden.

Konkret: Mit CHF 50 Budget bedeutet das einen Einsatz von rund CHF 0.20 pro Runde. Wer stattdessen mit CHF 2 spielt, hat nach 25 Runden nichts mehr und hat das Spiel nie gesehen, für das er bezahlt hat.

Bei niedriger Volatilität ist diese Rechnung entspannter, weil laufend etwas zurückfliesst und das Guthaben länger trägt.

In Schweizer Casinos

Anbieter mit ESBK-Konzession weisen die Volatilität in der Spielinfo aus, meist als Skala oder als Bezeichnung von niedrig bis sehr hoch. Die Angabe stammt vom Hersteller und ist nicht normiert: Was ein Studio hoch nennt, ist bei einem anderen mittel. Innerhalb desselben Herstellers sind die Angaben aber gut vergleichbar.

Der häufigste Irrtum

Hohe Volatilität wird oft mit besseren Gewinnchancen verwechselt. Das Gegenteil ist der Fall: Du gewinnst seltener. Nur wenn es passiert, ist der Betrag höher. Erwartungswert und Hausvorteil bleiben unverändert.

Der zweite Irrtum: Eine lange Verlustserie mache einen Treffer wahrscheinlicher. Sie tut es nicht. Jede Runde ist unabhängig. Hohe Volatilität bedeutet nur, dass lange Serien häufiger vorkommen, nicht dass sie danach ausgeglichen werden.

In der Schweiz

Schweizer Casinos mit ESBK-Konzession geben die Volatilität in der Spielinfo an. Wichtig für die Budgetplanung in CHF: Bei hochvolatilen Slots solltest du mit einem Einsatz rechnen, der mindestens 200 bis 300 Runden erlaubt, sonst ist das Guthaben weg, bevor eine Bonusrunde überhaupt ausgelöst wird.