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Casinorating

Caribbean Stud Poker

Spielregeln Geprüft am 15.08.2026

Caribbean Stud ist eine Pokervariante gegen das Haus mit fünf Karten und einer Entscheidung. Der Dealer qualifiziert sich ab Ass und König, andernfalls wird nur die Ante ausgezahlt.

Caribbean Stud ist der Klassiker unter den Poker-Tischspielen und in den meisten landbasierten Casinos zu finden. Es ist zugänglich, gemütlich und gehört zu den teureren Tischspielen.

Wie es funktioniert

Du setzt eine Ante und bekommst fünf Karten. Der Dealer bekommt ebenfalls fünf, wobei eine davon offen liegt. Danach entscheidest du: aussteigen und die Ante verlieren, oder mitgehen mit einem Einsatz in doppelter Höhe der Ante.

Es wird nicht getauscht, es gibt keine weitere Runde. Eine Entscheidung, dann wird aufgedeckt.

Die Dealer-Qualifikation

Der Dealer qualifiziert sich mit Ass und König oder besser. Schafft er das nicht, gewinnst du die Ante, und dein Mitgeh-Einsatz wird lediglich zurückgegeben.

Das ist die entscheidende Schwäche des Spiels aus Spielersicht: Deine besten Hände werden regelmässig entwertet. Ein Full House, gegen den sich der Dealer nicht qualifiziert, zahlt genauso viel wie ein hohes Ass, nämlich die Ante.

Die Strategie

Die vereinfachte Regel lautet: Mitgehen mit einem Paar oder besser. Aussteigen mit weniger als Ass und König. Dazwischen hängt es von der offenen Karte des Dealers ab, und die Feinheiten dieser Zwischenfälle bringen nur wenige Zehntelprozent.

Für die Praxis reicht die einfache Version. Sie kommt der optimalen Spielweise sehr nahe.

Was es kostet

Der Hausvorteil liegt bei korrekter Spielweise bei rund 5 Prozent der Ante. Das ist deutlich mehr als bei Blackjack, Roulette oder Three Card Poker.

Ein Rechenbeispiel: Bei CHF 5 Ante und 100 Runden liegt der erwartete Verlust bei rund CHF 25. Bei europäischem Roulette mit demselben Gesamteinsatz wären es unter CHF 10.

Der progressive Jackpot

Fast jeder Tisch bietet eine zusätzliche Wette auf einen wachsenden Jackpot an, meist CHF 1 pro Runde. Ausgezahlt wird ab einer bestimmten Handstärke, unabhängig davon, ob du gegen den Dealer gewinnst.

Diese Wette hat in der Regel einen sehr hohen Hausvorteil, weil ein grosser Teil des Einsatzes in den Topf fliesst und nur selten jemand trifft. Sie wird rechnerisch erst dann interessant, wenn der Jackpot eine beträchtliche Höhe erreicht hat, und diese Schwelle liegt bei den meisten Tischen sehr hoch.

Bei CHF 1 pro Runde über 100 Runden hast du CHF 100 zusätzlich gesetzt, was den erwarteten Verlust der Sitzung deutlich mehr als verdoppeln kann.

Der häufigste Irrtum

Die Enttäuschung, wenn eine starke Hand nur die Ante bringt, wird als Pech verbucht. Sie ist eingeplant. Die Qualifikationsregel ist der Mechanismus, der das Spiel für das Haus rentabel macht, und sie trifft dich am häufigsten genau dann, wenn du am meisten erwartest.

In der Schweiz

Rechenbeispiele in CHF. Der Hausvorteil liegt bei korrekter Spielweise bei rund 5 Prozent der Ante und damit über Blackjack, Roulette und Three Card Poker. Die Jackpot-Nebenwette hat einen sehr hohen Hausvorteil. Die genauen Regeln und Auszahlungen stehen bei ESBK-konzessionierten Anbietern in der Spielinfo.