Passer au contenu principal

Casinorating

Soft Hand und Hard Hand

Spielregeln Geprüft am 15.08.2026

Eine weiche Hand enthält ein Ass, das als 11 gezählt wird, ohne zu überkaufen. Eine harte Hand hat kein Ass oder eines, das als 1 gezählt werden muss. Bei gleicher Punktzahl gilt jeweils eine andere richtige Spielweise.

Der Unterschied zwischen weichen und harten Händen ist die wichtigste Unterscheidung beim Blackjack nach der Kartenzählung selbst. Wer sie kennt, trifft mit fünf Sekunden Nachdenken bessere Entscheidungen als mit Bauchgefühl.

Der Unterschied

Ein Ass zählt wahlweise 1 oder 11, je nachdem, was für dich besser ist.

Weiche Hand. Sie enthält ein Ass, das als 11 gezählt wird, ohne dass du überkaufst. Ass und 6 sind eine weiche 17.

Harte Hand. Sie enthält kein Ass, oder das Ass muss als 1 gezählt werden. Zehn und 7 sind eine harte 17. Ass, 6 und 9 sind ebenfalls eine harte 16, weil das Ass sonst zum Überkaufen führen würde.

Warum das die Entscheidung ändert

Eine weiche Hand kann durch eine einzige Karte nicht überkaufen. Das Ass fällt bei Bedarf einfach von 11 auf 1 zurück.

Ein Beispiel: Du hast Ass und 6, also weiche 17. Ziehst du eine 9, wird daraus 16 statt 26. Du hast nichts verloren, ausser dass die Hand nun hart ist.

Bei harter 17 dagegen führt jede Karte ab 5 zum Überkaufen. Deshalb wird dort nicht gezogen.

Dieselbe Zahl, zwei völlig unterschiedliche richtige Entscheidungen. Genau hier machen die meisten Anfänger ihre teuersten Fehler.

Die Faustregeln

  • Weiche 17 oder tiefer: immer ziehen, nie stehen bleiben
  • Weiche 18: gegen eine Dealerkarte von 9, 10 oder Ass ziehen, sonst stehen
  • Weiche 19 und höher: stehen
  • Weiche 13 bis 18 gegen eine schwache Dealerkarte: verdoppeln, wo der Tisch es erlaubt

Die vollständige Tabelle steht in unserem Blackjack-Guide.

Die Regel, die dich Geld kostet

Ein Detail auf dem Tischschild entscheidet mehr als jede Strategie: Zieht der Dealer bei weicher 17 eine weitere Karte, oder bleibt er stehen?

Zieht er, ist das schlechter für dich, und zwar um ungefähr zwei Zehntel Prozentpunkte Hausvorteil. Ein Rechenbeispiel: Bei CHF 10’000 Umsatz sind das rund CHF 20 Unterschied, allein wegen einer Zeile in den Tischregeln.

Auf dem Tisch steht das meist als kurzer englischer Hinweis, entweder dass der Dealer bei allen 17 stehen bleibt oder dass er weiche 17 zieht. Wer zwischen zwei sonst gleichen Tischen wählen kann, nimmt den ersten.

Der häufigste Irrtum

Eine weiche 18 wird als gute Hand gelesen und deshalb gehalten. Gegen eine hohe Dealerkarte ist sie das nicht: 18 verliert dort häufiger, als es gewinnt, und weil Ziehen risikofrei ist, sollte man es tun. Diese eine Situation kostet Gelegenheitsspieler über die Zeit am meisten.

In der Schweiz

Rechenbeispiele in CHF. Ob der Dealer bei weicher 17 zieht oder steht, unterscheidet sich je nach Tisch und verändert den Hausvorteil um rund zwei Zehntel Prozentpunkte. Die Angabe steht bei ESBK-konzessionierten Anbietern in der Spielinfo oder auf dem Tischschild.