{"id":14514,"date":"2026-08-09T14:01:23","date_gmt":"2026-08-09T13:01:23","guid":{"rendered":"https:\/\/casinorating.ch\/?post_type=wissen&#038;p=14514"},"modified":"2026-08-09T14:01:24","modified_gmt":"2026-08-09T13:01:24","slug":"konzession-b","status":"publish","type":"wissen","link":"https:\/\/casinorating.ch\/en\/wissen\/konzession-b\/","title":{"rendered":"Konzession B (Spielbank B)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Konzession B ist die zweite Bewilligungsart f\u00fcr Schweizer Spielbanken. Sie wird oft als die kleinere oder schw\u00e4chere Variante beschrieben. Das stimmte einmal, seit dem Geldspielgesetz aber nur noch eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was eine Konzession B ist<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie die Konzession A wird sie vom Bundesrat an eine Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht erteilt und berechtigt zum Betrieb einer Spielbank an einem festgelegten Standort. Die laufende Aufsicht liegt bei der ESBK.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von den 20 konzessionierten Schweizer Spielbanken haben 11 eine Konzession B. Die Konzessionen gelten f\u00fcr die Periode 2025 bis 2044.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Unterschied, der \u00fcbrig geblieben ist<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Standortkantone von B-Spielbanken d\u00fcrfen eine eigene Abgabe auf dem Bruttospielertrag erheben. Diese kantonale Abgabe darf nicht mehr als 40 Prozent der Spielbankenabgabe ausmachen, die dem Bund zusteht. Der Bundesanteil wird um genau diesen Betrag reduziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein vereinfachtes Rechenbeispiel: Eine B-Spielbank erwirtschaftet landbasiert einen Bruttospielertrag von CHF 10 Millionen. Beim Basisabgabesatz von 40 Prozent ergibt das eine Spielbankenabgabe von CHF 4 Millionen. Erhebt der Standortkanton die maximal zul\u00e4ssige Abgabe, fliessen davon bis zu CHF 1.6 Millionen an den Kanton, der Rest an den Bund.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig dabei: F\u00fcr online erzielte Ertr\u00e4ge gilt diese kantonale Abgabe nicht. Sie betrifft nur das Gesch\u00e4ft vor Ort.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was das f\u00fcr dich als Spieler bedeutet<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nichts, was du im Spiel merkst. Der H\u00f6chsteinsatz bei automatisiert durchgef\u00fchrten Geldspielen liegt in allen landbasierten Schweizer Spielbanken bei CHF 25 pro Spiel. Spielerschutz, Sozialkonzept, Spielsperre und Pr\u00fcfung der Spielsoftware sind f\u00fcr A und B identisch geregelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch beim Online-Angebot spielt es keine Rolle. Mehrere der bekanntesten Schweizer Online-Casinos h\u00e4ngen an B-Spielbanken. Sie sind deswegen weder weniger sicher noch schlechter reguliert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum die alte Einteilung noch herumgeistert<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter dem alten Spielbankengesetz, das bis Ende 2018 galt, war der Unterschied real: B-H\u00e4user durften nur eine begrenzte Zahl Tischspiele und Automaten betreiben, und die Eins\u00e4tze waren enger begrenzt. Diese Beschreibung steht bis heute in vielen Artikeln und wird ungepr\u00fcft weitergereicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn du irgendwo liest, ein B-Casino d\u00fcrfe h\u00f6chstens drei Tischspiele und 150 Automaten anbieten, stammt der Text aus der Zeit vor 2019.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der h\u00e4ufigste Irrtum<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass ein Online-Casino mit B-Hintergrund eine Art Lizenz zweiter Klasse h\u00e4tte. Der Konzessionstyp bestimmt, wie das Haus besteuert wird und wo es steht. \u00dcber deine Sicherheit, deine Gewinnchancen und deine Rechte sagt er nichts aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Konzession B berechtigt ebenfalls zum Betrieb einer Schweizer Spielbank. Der einzige Unterschied, der heute wirklich z\u00e4hlt, betrifft den Standortkanton, nicht den Spieler.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"wissensthema":[135],"class_list":["post-14514","wissen","type-wissen","status-publish","hentry","wissensthema-recht-und-steuern"],"acf":{"kurzdefinition":"Die Konzession B ist die zweite Bewilligungsart f\u00fcr Schweizer Spielbanken. 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